Schülerporträts
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Jenny Isler - Absolventin von 2011

Wo bist Du beruflich vor Anker gegangen?

Ich bin UX designer geworden.
Nach meinem Abschluss 2011 als Game Designer arbeitete ich 3 Jahre in der Games Branche als Illustrator. Dort entdeckte ich meine Leidenschaft zum User Experience Design und verlagerte daraufhin meinen Schwerpunkt. Anschliessend lernte ich 1,5 Jahre in einer Agentur das Handwerk des UX Designers. Nun bin ich seit kurzem als Freelancer unterwegs und plane auf lange Sicht sogar meine eigene Firma.

Wie hast du deinen Berufseinstieg erleben dürfen?

Es hate eine Weile gedauert bis ich den Einstieg fand. Meine Bewerbungen blieben lange abgelehnt oder unbeantwortet. Schliesslich bekam ich ein Praktikum und wurde danach auch übernommen. Das Studium hatte mich sehr gut vorbereitet, an Kenntnissen hatte es mir nie gemangelt. Es war ein grossartiges Gefühl für das bezahlt zu werden, das man gern macht, in meinem Falle war es zeichnen.

Der einzige negative Aspekt war, dass ich keine Lust mehr auf eigene private Zeichenprojekte hatte, da mich die Arbeit schon sehr auslastete.

Was ist Dir von Deiner Ausbildung besonders in Erinnerung geblieben?

Was war prägend?

Natürlich die Menschen! Damit mein ich nicht nur die Kommilitonen, sondern auch die Dozenten, die sich viel Zeit nahmen.Das Studium brachte viele tolle Momente, wir haben gelacht, geplant, gesponnen und die verrücktesten Ideen entwickelt. Doch das Studium war nicht immer leicht, der Druck war oft hoch und es kamen viele Hausaufgaben und Übungen zur Selben Zeit.

Da wir in allen Bereichen geschult wurden, war man auch nicht immer erfolgreich. Doch es war eine super Vorbereitung auf den Job, da man wusste was in den anderen Abteilung vorgeht. Der große Vorteil war, dass man sich so sein Spezialgebiet herantasten konnte.

Wo siehst Du dich in 15 Jahren?

Immer noch als UX Designer, weil ich liebe was ich tue, aber auch als eigenen Chef. Ich sehe meine eigene Firma mit Sitz in Hamburg, der Stadt die alles hat.