Schülerporträts
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Rabea Reckel - Absolventin von 2015

Wo bist Du beruflich vor Anker gegangen?

In den letzten Jahren habe ich bereits an mehreren Häfen ankern können und überall habe ich ein wenig mehr Erfahrung, mehr Wissen und auch Menschenkenntnis dazu gewinnen können.
Nach meinem Abschluss an der Designschule hat es mich zunächst einmal in meine alte Heimat zurück verschlagen. Dort habe ich bereits neben meiner Ausbildung in einer kleinen Werbeagentur gearbeitet, wo ich auch übernommen wurde und erste berufliche Erfahrungen sammeln konnte. Ungefähr nach einem Jahr zog es mich dann in größere Gewässer und ich konnte mein Wissen in der Marketingabteilung einer großen Autohausgruppe unter Beweis stellen. Da das Automobilmarketing ziemlich speziell und „thematisch eintönig“ sein kann, habe ich dann doch nach mehr Abwechslung gesucht. Nun bin ich seit Anfang des Jahres in einer Full-Service Werbeagentur, welche für große und mittelständische Unternehmen arbeitet. Hier habe ich, nicht weit von meiner Heimat, in der schönen Stadt Braunschweig ankern können.

Was ist Dir von Deiner Ausbildung besonders in Erinnerung geblieben?

Was war prägend?

Mit als Erstes muss ich immer an die Anfangszeit mit den Kursen Naturstudium, Farblehre und Schrift denken. Das Zeichnen mit Kohle von einzelnen Linien, beschreibt eigentlich ganz gut welche Ausbildung wir genossen haben: Jeder beginnt bei null, bekommt ein leeres Blatt und zeichnet die Linie so lang bis sie gerader und präziser wird. Sitzt die Kohle noch nicht richtig in der Hand, wird dir mit viel Geduld von deinem Dozenten auf den richtigen Weg geholfen. Erst danach ist man bereit für den nächsten Schritt. Dieses Verständnis für Präzision und Zusammenspiel von Schrift, Farbe und Bild begleitet mich bis heute und helfen mir bei meiner täglichen Arbeit. Auch die Abschlusszeit hat mir noch einmal sehr geholfen, meine eigenen Stärken zu sehen und mich mehr und mehr zu finden.

Wo siehst Du dich in 15 Jahren?

Zunächst einmal bin ich dankbar einen schönen Hafen gefunden zu haben und meinen Anker hier festsetzen zu können. Was die Zukunft für mich bringt ist wie man so schön sagt „Ungewiss“, aber in jedem Fall kreativ! Ich freue mich auf jede weitere Reise und nehme alles so wie es kommt, es wird immer ein Hafen in Sicht sein.