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Voraussetzungen

Concept Art (Figur); Studentenarbeit
Concept Art (Figur); Studentenarbeit

Auf Berufsmessen in ganz Deutschland, in Telefonaten, an Informationstagen, an Tagen der offenen Tür – eigentlich zu jedem möglichen Anlass – werden wir immer wieder gefragt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um sich erfolgreich für unseren modernen Fachbereich Game Design bewerben zu können. Die häufigsten Fragen, von denen Dir vielleicht die eine oder andere auch schon durch den Kopf ging, haben wir hier kurz und knapp beantwortet:

Welchen Schulabschluss benötige ich, um Game Designer bzw. Game Designerin zu werden?

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  • Bestandener Realschulabschluss (10. Klasse-Abschluss) oder
  • Bestandene Fachhochschulreife oder
  • Bestandenes Abitur oder
  • Abgeschlossene Berufsausbildung (in einem artverwandten Beruf).

Für Bewerber aus dem Ausland sind ähnliche Abschlüsse erforderlich.

Welchen Zensurendurchschnitt muss ich mindestens haben?

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Du brauchst keinen bestimmten Zensurendurchschnitt. Uns interessieren vielmehr Deine Art, Dich kreativ zu äußern, Dein kreatives Talent, Deine Erfahrungen im Umgang mit Spielen und Du als kreativer junger Mensch.

Ich habe gehört, an der Designschule gibt es kein Mindestalter. Stimmt das? Kann ich also auch mit 16 anfangen?

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Es stimmt, bei uns gibt es auch im Fachbereich Game Design kein Mindestalter. Speziell für Kreative mit Realschulabschluss ist das eine wichtige Nachricht. Ihr müsst nämlich nicht, wie bei vielen anderen Einrichtungen, erst 18 Jahre werden, um die Ausbildung zu beginnen und die wertvolle Lebenszeit vergeuden. Bei uns könnt Ihr auch mit 16 Jahren, also unmittelbar nach Eurem 10.-Klasse-Abschluss starten, und sogar parallel in den 3 Jahren noch die Fachhochschulreife erlangen. So spart ihr Zeit, bekommt eine super Ausbildung und habt sogar noch einen Abschluss zusätzlich.

Ist für die Bewerbung im Fachbereich Game Design auch eine Mappe erforderlich, oder wird erwartet?

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Im Gegensatz zu den Bereichen Grafikdesign und Modedesign ist für eine erfolgreiche Game Design-Bewerbung keine Mappe im herkömmlichen Sinn erforderlich.

Von unseren zukünftigen Game Designern erwarten wir die verbale Präsentation einer eigenen Spielidee. “Eigene Idee” heißt dabei nicht die hundertste Überarbeitung bekannter Spiele nur mit neuen Namen für die Charaktere. Wir möchten eine wirklich eigene, neue Idee. Dabei geben wir Euch weder das Genre noch irgendetwas anderes vor. Überrascht uns einfach, und präsentiert uns im Rahmen des Gespräches verbal, was Ihr Euch ausgedacht habt. Wichtig ist dabei u.a. die Story an sich. Wer sind die Charaktere? Wie gestaltet Ihr die Belohnungssysteme, also wie wollt Ihr den Spieler/die Spieler im Spiel halten, sie an das Spiel fesseln? Ist es ein Spiel für einen Player oder für mehrere? Soll es “nur” für eine bestimmte Plattform (z.B. PC, Wii, X-Box, PS, Handy…) sein, und wenn ja, warum? Zusätzlich wünschen wir uns einige Skizzen – von Charakteren, von Spielwelten o.ä., denn am Ende muss auch ein Game Designer mit dem Bleistift umgehen, sich zeichnerisch äußern können. Allerdings, und hier die gute Nachricht, nicht unbedingt gleich so gut, wie wir es von Grafikdesignern erwarten würden.

Ist es schlimm, wenn ich nicht perfekt zeichnen kann?

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Nein, wie schon gesagt, wir erwarten speziell im Bereich Game Design keine zeichnerische Perfektion.

Muss ich programmieren können und mich mit Mathematik auskennen?

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Auch hier eine gute Nachricht für die meisten von Euch: Nein, Ihr müsst weder programmieren können, noch ist höhere Mathematik erforderlich.

Wir wollen Euch in den drei Jahren Game Design alle erforderlichen Grund- und Vertiefungskenntnisse in den Bereichen Game-Konzept und Game-Art vermitteln. Das heißt, Ihr werdet bei uns zu branchentauglichen Kreativen des Spieleentwicklungsprozesses ausgebildet. Ihr lernt, wie man eine gute Story findet, wie man die Idee weiterentwickelt und wie am Ende eine Art “Game-Drehbuch” (ähnlich dem Drehbuch beim Film) entsteht. Zudem lernt Ihr, Eure Ideen, oder auch die Ideen anderer, 2- und 3-dimensional zu visualisieren und kleinere Animationen zu realisieren. Also alles, was den kreativen Teil einer Spieleentwicklung bedeutet.
Die Programmierung, also die reine Umsetzung der kreativen Ideen und Entwicklungen, überlassen wir dann anderen.

Ist Game Design nur etwas für Jungs?

> Antwort lesen

Hier lautet die Antwort eindeutig NEIN!

Die arbeitsplatzstarke Wachstumsbranche Game Design benötigt unbedingt auch Game Designerinnen – denn keine Branche der Welt kann nur von einem Geschlecht leben. Die Vielfalt der Ideen und Entwicklungen kommt erst durch eine Vielfalt der Entwickler und Entwicklerinnen zustande. Hier besteht speziell in der Gamesbranche noch immer ein enormer Nachholebedarf, was die ohnehin schon sehr guten Jobchancen innerhalb der Branche für Game Designerinnen nochmals steigert.
Um speziell auch Mädchen frühzeitig mit den großen Zukunftsperspektiven innerhalb der Gamesbranche und den vielen kreativen Möglichkeiten vertraut zu machen, steht auch unser Girls’Day, der jährlich im April stattfindet, stets stark im Zeichen des Bereiches Game Design.

Unter “Ablauf” findet Ihr alle wichtigen Informationen zum Ablauf Eurer Bewerbung für den Fachbereich Gamedesign.

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