Projekte
Übungen und Projekte – Keine Theorie ohne Praxis
Wir sind fest davon überzeugt, dass man die im Game Design notwendige Erfahrung nicht in reinen Theorieeinheiten oder ständigen Frontalvorlesungen sammelt. Und natürlich auch nicht im ständigen Spielen. Denn Game Design ist vielmehr als Theorie, viel mehr als das ständige Zocken. Game Design ist Erfahrung – Erfahrung im Einsatz von Grundlagen- und Fachwissen, Erfahrung im Umgang mit moderner Technik, Erfahrung in der Verknüpfung von Game Concept und Game Art, Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung kreativer Ideen. Diese Erfahrungen sammelt man vor allem durch eigenes Arbeiten, durch Ausprobieren und durch Erkennen. Also durch die ständige Anwendung von Gelerntem. Zuerst in kleinem Rahmen, dann stetig komplexer und anspruchsvoller werdend. Denn Kenntnisse und Können sind das, was spätere Arbeitgeber und Kunden erwarten.
Daher ist die 3jährige Ausbildung im Bereich Game Design an der Designschule neben der absolut wichtigen Vermittlung von Grundlagen- und fachlichem Anwendungswissen maßgeblich von Praxisprojekten geprägt. Anwendung von Gelerntem, eine individuelle Betreuung mit umfangreichen Einzelkorrekturen, gestalterische und kreative Vielfalt und das schrittweise Erarbeiten richtiger, lösungsorientierter Herangehensweisen – kurzum, der gesamte spätere Berufsprozess – stehen hier vom ersten Tag an im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit von Student und Dozent.
Praxis – von Anfang an
“Von Anfang an” ist dabei durchaus real anzusehen. Sofort wird die direkte Verbindung von Theorie und Praxis geschaffen; erfolgt die Anwendung von Gelerntem im Rahmen von Übungen und Projekten. Diese Anwendungen werden dabei stetig anspruchsvoller. Schnell werden aus kleinen Übungen komplexere Projekte, die schon bald nicht mehr auf ein Fach bezogen sind, sondern fachübergreifendes Wissen und Können erfordern. Die Studierenden lernen durch die Anwendung, nicht durch das Zusehen. Betreut sind sie dabei von erfahrenen Dozenten aus der Branche, die ihnen in kurzen Frontaleinheiten und im Rahmen intensiver, individueller Einzelkorrekturen das erforderliche Wissen vermitteln, sie in notwendigen Routinen schulen und ihre individuellen Fähigkeiten weiterentwickeln.
Detailwissen und Praxis pur – die Spezialisierungsphase
Ab dem 5. Semester, also mit Beginn der Spezialisierungsphase, entscheiden die Studierenden individuell, auf welche Bereiche sie ihr Hauptaugenmerk legen möchten – wo sie vertiefend lernen und arbeiten möchten. Noch mehr als ohnehin schon im Vorfeld steht nun das unmittelbar praktische Erfahren im Fokus der Ausbildung. Weiterhin betreut von spezialisierten Branchendozenten tauchen sie tiefer in ihr zukünftiges Spezialgebiet ein – erschließen sich in Unterrichten und Anwendungen Detailwissen und greifen dabei stetig auf die erlernten Basics und Fachanwendungen der ersten vier Semester zurück.


