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Markenentwicklung; Design: F. Scholz, T. Hoffmann
Markenentwicklung; Design: F. Scholz, T. Hoffmann

Grafikdesign – Kreativjobs mit Zukunft

Talent, Kreativität und natürlich auch konzeptionell-wirtschaftliches Denken – nur wenige Berufe verbinden künstlerisch-kreativen Freiraum und erfolgsorientiert-konzeptionelles Arbeiten so eng miteinander, wie der des Grafikdesigners. In Zeiten neuer Techniken sowie zunehmender Akzeptanz und intensiverer Nutzung moderner Medien, wachsender Kundenanforderungen und stetig neuer Rahmenbedingungen haben sich die Anforderungen ebenso erhöht, wie sich das Berufsbild des Grafikdesigners gewandelt und an Bedeutung gewonnen hat. Ein Berufsbild, das die gesamte Gesellschaft durchzieht. Denn kommuniziert – und vor allem visuell kommuniziert – wird heute überall. Mit steigender Tendenz. Viel Raum also für Grafikdesign. Einen modernen und sich stetig modernisierenden Bereich, der Kommunikation entwickelt, visualisierend gestaltet und professionell ausrichtet.

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Diese Entwicklung hat für unsere gut ausgebildeten Grafikdesigner den enormen Vorteil, dass sich Jahr für Jahr vollkommen neue berufliche Perspektiven entwickeln. Neue Einsatzgebiete entstehen, neue Herausforderungen kommen auf, neue technische und gesellschaftliche Entwicklungen schaffen neue Kreativ-Jobs und verändern das Berufsbild. Viel Raum also für junge, professionell ausgebildete und vor allem kreative Köpfe.
Nur wer stehen bleibt, wird dabei stehenbleiben. Daher müssen gute Grafikdesigner nicht nur ihr Handwerkszeug beherrschen sondern auch flexibel und beweglich sein, sich stets den Entwicklungen in Technik und Gesellschaft stellen – sie verstehen und in ihre Arbeit integrieren, sie aber auch beobachten und kritisch hinterfragen. Denn sie gestalten diese Entwicklungen im wahrsten Sinne des Wortes mit. Sie sollen, wenn sie wollen, Entscheidungsträger in diesen Gestaltungsprozessen werden – nicht alles als gegeben hinnehmen, sondern sich kritisch und kreativ einbringen.

Jung und kreativ – Kein Mindestalter erforderlich!

Wie in den Fachbereichen Modedesign und Gamedesign auch, ist für eine Ausbildung im Fachbereich Grafikdesign an der Designschule kein Mindestalter erforderlich.  An zahlreichen anderen Einrichtungen müssen Schülerinnen und Schüler mit Abschlüssen der 10. Klasse warten, bis sie 18 Jahre alt sind, um sich ihren Traum von einer spannenden Ausbildung und einem später kreativen Job zu verwirklichen. Dies ist bei uns nicht der Fall. Wenn alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind, und das Bewerbungsverfahren erfolgreich bestanden ist, können die jungen Kreativen unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss der 10. Klasse (Realschulabschluss/Mittlere Reife etc.) ihre Ausbildung in einer unserer im Vergleich eher kleinen Seminargruppen beginnen. Sie können also auch mit 16 Jahren die eigene Kreativausbildung starten. Und in einigen Fällen können sie durch das Belegen von Zusatzunterricht während der drei Ausbildungsjahre ihre Zeit bei uns sogar noch mit der Fachhochschulreife krönen.

Grafikdesign oder Kommunikationsdesign?

Blickt man ins Internet oder auch in Prospektmaterial verschiedenster Schulen und Hochschulen, sprechen diese mal von Grafikdesign und mal von Kommunikationsdesign. Ist es nun das Gleiche, oder wo liegt der Unterschied?

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Mit ersterem, also Grafikdesign, können viele noch etwas anfangen. Kommunikationsdesign hingegen klingt total anders und müsste demnach ja auch etwas anderes sein. Die Realität aber ist, Kommunikationsdesign und Grafikdesign sind genau genommen zwei Begriffe für den gleichen Inhalt. Wie “Pfannkuchen” und “Berliner”, “Wiener” und “Frankfurter”, “Kartoffelpuffer” und “Reibekuchen”… Die Liste kann beliebig lang fortgeführt werden.
Kommunikationsdesign ist dabei einfach der jüngere von beiden Begriffen, vielleicht der modernere – Grafikdesign hingegen der seit Jahrzehnten in Wirtschaft und Gesellschaft etablierte. Über den Grund, warum nun unbedingt Kommunikationsdesign eingeführt und etabliert werden musste, kann man sich streiten. Der Begriff Kommunikationsdesign soll, so deuten es viele, den breiter gewordenen Aufgabenbereich des Grafikdesigners darstellen. Ihm stehen im kreativen Gestaltungsprozess heute deutlich mehr Mittel und Wege der Kommunikation zwischen dem Kommunikator und dem Rezipienten – also dem, der die Botschaft versendet und dem, der sie empfangen und verstehen soll – zur Verfügung. Speziell seit der Etablierung des Internet und der damit verbundenen Produkte, schien der Wunsch nach einer neuen Begrifflichkeit groß. Kommunikationsdesign wurde geboren. Außerdem soll Kommunikationsdesign die Ganzheitlichkeit des Aufgabenbereiches symbolisieren – nicht mehr die Assoziation mit einzelnen Produkten wie Plakaten, oder Flyern, oder Logs soll im Mittelpunkt stehen, sondern eher das gesamte Konzept. Aber genau dies umfasst unsere Ausbildung zum Grafikdesigner auch. Dafür müssen wir es nicht Kommunikationsdesign nennen.

Ob der Begriff Kommunikationsdesign also irgendwann den Begriff Grafikdesign ablöst oder nicht, wird sicherlich die Zukunft zeigen. Vorerst ist Kommunikationsdesign noch ein Trend der Moderne. Allerdings muss man ja auch nicht jeden modernen Trend mitmachen. Daher nutzen wir nicht Kommunikationsdesign, sondern bleiben bei dem Begriff Grafikdesign. Dem etablierten Begriff für den gleichen Inhalt.

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