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Grundlagen

Radierung; Studentenarbeit; Foto: DSS
Radierung; Studentenarbeit; Foto: DSS

Der Grundlagenteil der Ausbildung zum Grafikdesigner beginnt mit dem ersten Semester und dauert bis in das vierte Semester hinein an. Dies bedeutet nicht, dass nahezu vier Semester hinweg reine Grundlagen auf der Basis “trockenem” Theorieunterrichts vermittelt werden. Das Gegenteil ist der Fall, denn wir wissen, dass junge kreative Menschen nichts lieber möchten, als vorhandenes wie auch erlerntes Wissen schnellstmöglich praktisch anzuwenden. Das “Warum und Wieso” will erlebt und nicht nur erklärt werden. Und genau das wollen wir fördern.

Keine bloße Theorie, sondern praktische Anwendung

Daher sind alle Grundlagenkurse von zahlreichen praktischen Anwendungsübungen und ersten kleinen Projekten durchzogen. Mit zunehmender Dauer der Ausbildung werden dabei die Vernetzungen zwischen den Fächern auch für die Studierenden immer erkennbarer und die Projekte zunehmend komplexer. Gesamtzusammenhänge werden deutlich – Grafikdesign beginnt nun auch in den Köpfen die Breite und Vielfalt zu bekommen, die es hat.

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Die Studierenden werden nun Schritt für Schritt für den kommunikativen Gestaltungsprozess mit all seinen Facetten und Wirkungen sensibilisiert. Sie setzen sich zunehmend kritischer mit Bestehendem auseinander und hinterfragen auch das eigene Denken und die eigenen Arbeiten. Es gilt, die eigene Rolle im kreativen Gestaltungsprozess zu finden sowie Ergebnis und mögliche Wirkung der eigenen Kreativität abschätzen zu lernen.

Individuelle Förderung beim Grundlagenaufbau

Bewusst wird im Grundlagenteil, der das Fundament einer später erfolgreichen beruflichen Arbeit legt, viel Wert auf eine Mischung aus konzeptionellem, manuellem und digitalem Arbeiten gelegt. So werden beispielsweise im Naturstudium in bemerkenswerter Weise vorhandene zeichnerische Fähigkeiten durch eine sehr persönliche Betreuung individuell gefördert und intensiv weiterentwickelt. Typografie, Gestaltungs- und Farblehre legen in Theorie und Praxis die Basis für den später professionalisierten Visualisierungsprozess und eine intensive Einführung in die digitalen Gestaltungsprogramme macht die Studierenden mit der später im Berufsleben notwendigen Software so vertraut, dass sie vollkommen problemlos mit dieser arbeiten können.

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Da Grafikdesign auch mehr als reine Bildgestaltung ist, und in der heutigen Berufswelt von einem modernen Grafikdesigner auch mehr erwartet wird, trainieren Kurse wie Deutsch, Englisch, Textdesign und Werbetext zusätzlich den richtigen Umgang mit der Sprache und ihren kreativen Einsatz. So entwickeln die Studierenden zusätzlich die in der Branche oft gewünschte und selten wirklich vorhandene Sensibilität im Umgang mit kreativer Gestaltung und kreativem Einsatz der Sprache.

Zunehmende Vernetzung von Grundlagen und Fachpraxis

Die enge Vernetzung der Unterrichte geht aber weit über den Grundlagenteil hinaus. Und ähnlich, wie es das Berufsleben später zeigen wird, können Theorie und Praxis, Grundlagen und komplexe Anwendung nicht linear voneinander getrennt werden. Daher überschneiden sich auch der Grundlagen- und Fachpraxisteil der Ausbildung spürbar. Schon ab dem 3. Semester bestimmen Grundlagen- und Fachpraxisfächer den Seminarplan. Die Studierenden wenden nun zunehmend vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten in ebenso komplexen wie spannenden Praxisseminaren und -projekten an; sie lernen strukturiert und konzeptionell zu arbeiten. Nach und nach tritt die Anwendung in den Vordergrund – eigene Ideen und individuelle Kreativität beginnen, sich in professionellen Bahnen zu bewegen.

Beispielfächer der Grundlagenausbildung

In Kürze stellen wir Ihnen hier einen Auszug unserer projekt- und übungsbasierten Seminare der Grundlagenausbildung vor.

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