Abschlussprüfung
Fachpraktischer Teil – Die eigene Kollektion
Für das Prüfungssemester (6. Semester) wird im Fachbereich Modedesign von Seiten der Dozenten ein weitgefasstes Thema vorgegeben. Dieses ist Grundlage der fachpraktischen Arbeit der Absolventengruppen. Nun gilt es, das eigene Wissen und Können fachübergreifend unter Beweis zu stellen – Grundlagenwissen anzuwenden, sich in standardisierten wie projektspezifischen Abläufen zu beweisen und handwerkliche Fähigkeiten anzuwenden.
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Die Studierenden entwickeln ein eigenes Unterthema, das sich an das Hauptthema anlehnt, stellen die Verbindung her und entwickeln dann zu diesem eine Kollektion, aus der heraus sie mehrere Outfits praktisch umsetzen müssen. Von der Idee über den Schnitt bishin zur Fertigung und Präsentation – alles innerhalb weniger Monate und eines im Vorfeld erarbeiteten Zeitplans.
Kollektionsentwicklung und gefertigte Modelle sind abschließend im Rahmen einer Abschlussprüfung vor einer fachkundigen Prüfungskommission zu präsentieren und zu verteidigen. Hier gilt es nun, auch die eigenen kommunikativen Fähigkeiten, die mehrfach in den Semesterabschlusspräsentationen trainiert wurden, unter Beweis zu stellen. Unter Einsatz geeigneter Technik werden, Ideen- und Kollektionsentwicklung grundlegend dargestellt und die gefertigten Modell am Model real präsentiert.
Im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung werden alle Abschlussarbeiten der angehenden Modedesigner dann auch öffentlich präsentiert. Die entsprechenden Shows der vergangenen Jahre waren dabei stets einer der kulturellen Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt Schwerin – nicht zuletzt auch, da sie – neben Eltern, Freunden und Familienangehörigen unserer Absolventen, bewusst nur einer begrenzten Anzahl an vorwiegend geladenen Besuchern zugänglich waren.
Fachtheoretischer Teil – Schriftliche Prüfungen
Neben dem praktischen Prüfungsteil gilt es auch, im Rahmen von drei schriftlichen Prüfungen Erlerntes nochmals komprimiert anzuwenden. Diese finden im Verlauf des 6. Semesters in einer im Vorfeld festgelegten Prüfungswoche statt.
Prüfungen sind staatlich geregelt und genehmigt
Kalr, speziell auch in der Modebranche – wie in allen Kreativbranchen – zählt am Ende, was die jungen Kreativen können. Nicht Bescheinigungen, Zertifikate oder Zeugniszensuren, sondern das individuelle Wissen und Können sind ausschlaggebend.
Für viele Absolventen und deren Eltern ist es dennoch verständlicherweise wichtig, dass eine Schule auch im Bereich der Prüfungen nicht machen kann, was sie will. Hier können wir sagen, dass unsere Prüfungen den entsprechenden gesetzlichen Regelungen und Verordnungen des zuständigen Ministeriums entsprechen, und von diesem auch überwacht werden. Dabei sind sowohl Prüfungsstrukturen als auch grundsätzliche Prüfungsinhalte geregelt – allerdings so, dass wir die gestalterische Freiheit haben. Eine Freiheit, die speziell im fachpraktischen Teil unseren Studierenden den notwendigen Raum für die eigene Ideenentfaltung und Kreativität lässt.
An privaten Höheren Berufsfachschulen erlangte Abschlüsse sind deutschlandweit anerkannt. Die zahlreichen erfolgreichen Bewerbungen unserer früheren Studierenden zeigen aber darüber hinaus, dass die bei uns erlangten Abschlüsse nicht nur rechtlich sondern auch inhaltlich in einer Vielzahl national wie auch international arbeitender Unternehmen Beachtung und Anerkennung finden. Unsere Absolventen sind in der Lage, innerhalb der Branche zu arbeiten und sich zu beweisen.


